Lernkultur- und Unterrichtsentwicklung in Ganztagsschulen - Rekonstruktionen zur Transformation schulischen Lehrens und Lernens

An je vier Schulen in den drei Bundesländern Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz wird kontrastierend untersucht, inwieweit sich im Rahmen neuer ganztägiger Schulangebote die Vermittlungskultur und die Aneignungschancen für Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von Schule und Nicht-Schule verändert. Über eine Bereichs- bzw. Evaluationsforschung im Sinne von Ganztagsschulforschung hinausgehend stehen grundlagentheoretische Fragestellungen im Vordergrund:


  1. schultheoretische nach der Veränderung von Schule als Institution;
  2. unterrichtstheoretische nach der Veränderung von Vermittlungs- und Aneignungsprozessen;
  3. professionstheoretische nach der Veränderung des Lehrerhandelns;
  4. sozialisationstheoretische nach der Veränderung von schulischen Sozialisationsprozessen.

Innerhalb dieses Projekts werden die fachlichen und methodischen Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Mainz und des Instituts für Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Berlin gebündelt. Das Projekt wird im Rahmen des Investitionsprogramms: Zukunft, Bildung und Betreuung (IZBB) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, JGU:
Prof. Dr. Fritz-Ulrich Kolbe †
Dr. Till-Sebastian Idel
Dr. Nils Köbel
Angelika Krause
Sabrina Klais
Christopher Langkabel
Frederic Prozucek
(Isabel Neto Carvalho)

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, TU Berlin:
Prof. Dr. Sabine Reh
Dr. Kerstin Rabenstein
Dr. Bettina Fritzsche
Doreen Weide
Joachim Scholz
Anne Breuer
Anna Schütz
Jessica Dzegel-Barber
Evelyn Lahr
Christin Göbel-Leube
Julia Steinwand
Ylva Brehler
Julia Labede

Projektlaufzeit:
2005 bis September 2009