Wissenschaftliche Begleitung des Programms "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen"

Gegenstand der wissenschaftlichen Begleitung ist die Evaluation des von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Bank Stiftung und anderen Partnern initiierten bzw. unterstützten Programms "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen".

Die zentralen Ziele der wissenschaftlichen Begleitung sind die Analyse der Rahmenbedingungen, Prozesse und Wirkungen des Wettbewerbs "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" und die Einschätzung des Nutzens der für die angesprochenen Schulen entwickelten Programmelemente.

Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welche motivationalen Effekte und welche Impulse für die Schulentwicklungsarbeit von der Wettbewerbsteilnahme ausgehen, unter welchen Bedingungen der Wettbewerb die Entwicklung von Schulen, die zur Ausbildungsreife führen, positiv befördern kann, wie nachhaltig seine Wirkungen einzuschätzen sind und welche Funktionen der Wettbewerb für die Schulen hat. Darüber hinaus wird der Transfer von schulischem Erfahrungswissen unterstützt. Durch eine wissenschaftlich fundierte Sichtung und Aufbereitung schulischer Wettbewerbsbeiträge sowie durch vertiefende Fallanalysen wird der Blick auf erfolgreiche Konzepte schulischer Arbeit gerichtet, insbesondere auf Schulen, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten.

Um die Prozess- und Ergebnisqualität der verschiedenen Programmelemente zu erfassen, werden Befragungen der Teilnehmerschulen durchgeführt und ausgewertet werden. In einem ersten Schritt ist dabei eine Online-Befragung zur Wettbewerbsteilnahme vorgesehen. Im Anschluss an die geplante Netzkonferenz sowie die Fortbildungsveranstaltungen an den Siegerschulen des Wettbewerbs werden diese Maßnahmen mithilfe weiterer Befragungen der Teilnehmer/innen (Schulleitung, Lehrkräfte, Schülerschaft) evaluiert. Qualität und Nutzung der Website werden ebenfalls einbezogen. Anhand der Fallstudien sollen darüber hinaus exemplarisch Wirkungen und Effekte des Programms erfasst werden. Hier stehen aber insbesondere Konzepte zur Förderung der Ausbildungsreife und der Verbesserung der Arbeitsmarktqualifizierung im Vordergrund.

Projektleitung:
Prof. Dr. Isabell van Ackeren
Institut für Erziehungswissenschaft

Projektmitarbeiterinnen:
Katharina Hombach, Susanne Strunck
Institut für Erziehungswissenschaft

Projektlaufzeit:
2008 bis 2010