Die Konstituierung des Unterrichtsgegenstands. Eine vergleichende Rekonstruktion am Beispiel von Deutschland, Frankreich und Senegal.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Carla Schelle (Institut für Erziehungswissenschaft) wird ein Projekt durchgeführt, welches im Bereich einer internationalen interpretativen Unterrichtsforschung angesiedelt ist. Das Forschungsprojekt entwickelt eine vergleichende Perspektive auf die Praxis in zwei europäischen und einem afrikanischen Land (Deutschland, Frankreich, Senegal). Das Vorhaben versteht sich als ein Beitrag zu einer kultursensiblen hermeneutischen Didaktik. Im Rahmen des Projektes soll den Fragen nachgegangen werden, (1) wie der Gegenstand („die Sache“) des Unterrichts durch das Unterrichtsgespräch kommunikativ hergestellt und damit konstruiert wird, (2) wie die Beteiligten miteinander sprechen, dass der Gegenstand virulent bleibt und (3) wie die Teilnehmer sich gegenseitig adressieren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Carla Schelle
Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsgruppe Schulpädagogik