Subjekt-Bildung: Formen der Subjektivierung in pädagogischen Feldern

Aktuelle gesellschaftliche Wandungsprozesse haben zum einen Auswirkungen auf theoretische Perspektiven auf das Subjekt und zum anderen auf Subjektivierungen als Prozessen der Subjektwerdung. Vor allem in Diskursen über Moderne und Postmoderne der letzten Jahre ist die Vorstellung eines vor der Praxis existierenden souveränen Subjekts in Frage gestellt worden. Stattdessen sind Diskurse und Praktiken als Orte der Entstehung des Sozialen und seiner Subjekte in den Blickpunkt gerückt. Das Projekt beabsichtigt, Formen der Subjektivierung in Feldern des Coaching zu untersuchen. Wesentliches Ziel ist dabei, Selbstoptimierungen zu identifizieren und sichtbar zu machen. Dabei geht es um eine Verortung zwischen selbst gewolltem Denken und Handeln und gesellschaftlichen Einflüssen und Bedingungen. Indem eine Verbindung von theoretischer und empirischer Analyse angestrebt wird, ist die methodische Vorgehensweise an die Grounded Theory angelehnt.


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Heide von Felden und Jun.-Prof. Dr. Sebastian Lerch ( )
Institut für Erziehungswissenschaft, JGU