Belastungen und Beanspruchungsreaktionen zukünftiger Lehrkräfte im Studium und Vorbereitungsdienst: Die Rolle von situativen und stabilen Ressourcen

Zahlreiche Studien zeigen, dass bereits Referendare psychische Beanspruchungsreaktionen aufzeigen. Mit dem Ziel, Einflussfaktoren für eine geringe Beanspruchung zukünftiger Lehrkräfte ausfindig zu machen, werden in dem Forschungsantrag, für das Drittmittel eingeworben werden sollen, mögliche Einflussfaktoren analysiert, die eine geringe Beanspruchung begünstigen. Im Vergleich zu bereits existierenden Studien, die sich mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt haben, liegt der Fokus des vorliegenden Projekts auf einer prospektiven Herangehensweise: Was kennzeichnet Personen in der letzten Phase des Studiums, die später im Vorbereitungsdienst wenig beansprucht sind? Mögliche Einflussfaktoren für eine geringe Beanspruchung können sich hierbei auf stabile wie situative Einflussfaktoren beziehen. Mit dem Wissen um mögliche Einflussfaktoren auf eine geringe Beanspruchung im Vorbereitungsdienst ist es Ziel des Projekts, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und zu implementieren, die bereits im Studium ansetzen und somit mögliche Beanspruchungsreaktionen in der Tätigkeit von Lehrkräften minimieren.

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Ansprechpartner:
Dr. phil. Tanja Kurtz ( )
Dr. med. Ann-Kathrin Jakobs ( )
Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Stephan Letzel ( )
Institut für Lehrergesundheit am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, JGU